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Computertomographie (CT)
radiologie.zentrum.nordharz - Ihr Spezialist für Computertomographie

Computertomographie (CT) ist ein spezielles Röntgenverfahren, das Gewebe und Organe ohne Überlagerungen zweidimensional darstellen kann. Dabei rotiert eine Röntgenröhre um den/die auf dem Rücken liegenden, sich durch die Öffnung des Computertomographen bewegenden Patienten. Detektoren empfangen die vom Körper abgestrahlten, unterschiedlich starken Signale, und leiten sie an einen Computer weiter. Ein Computerprogramm errechnet aus den einzelnen Bildern Schnittbilder, die verschiedene Ebenen und Oberflächen darstellen. Mithilfe spezieller Computerprogramme können so aus den vorhandenen Bildern virtuelle 3D-Bilder errechnet werden, ohne zusätzliche Strahlenbelastung für den Patienten.
Die Rechenmethode, auf die das Verfahren der Computertomographie basiert, wurde bereits 1917 von Johann Radon beschrieben. Jedoch erlangte die Methode erst in den 60er Jahren praktische Anwendung, als der Physiker Allan Cormack und der Elektriker Godfrey Hounsfield das Verfahren der CT erschlossen. 1979 wurden sie dafür mit dem Nobelpreis für Physik geehrt. Der erste Computertomograph kam 1972 in einer Klinik in London zur Anwendung und revolutionierte die Radiologie. Seither verbesserten sich Technik, Bildqualität, Untersuchungsdauer, Ausnutzung des Strahlenspektrums sowie die Rechenleistung des CT-Verfahrens enorm.
Im radiologie.zentrum.nordharz bieten wir Computertomographie-Untersuchungen an unserem Hauptstandort in Goslar an.
Dauer der Untersuchung
Die eigentliche Untersuchungszeit beträgt lediglich zwischen 2 und 5 Minuten, jedoch kann sich der Vorgang inklusive aller Vorbereitungen auf bis zu 30 Minuten summieren. Wird ein Kontrastmittel in die Venen verabreicht, verlängert sich die Zeit des Vorgangs entsprechend.
Nebenwirkungen
Die Computertomographie ist als Röntgenverfahren mit einer gewissen Strahlenbelastung verbunden. Nebenwirkungen sind jedoch ausgesprochen selten. Falls Kontrastmittel gespritzt werden müssen, kann ein Wärmegefühl im Körper oder ein metallischer Geschmack im Mund auftreten - beides verschwindet jedoch schnell wieder von selbst. In seltenen Fällen wurden allergische Reaktionen auf das stark jodhaltige Kontrastmittel beobachtet. Das Trinken von verdünnter Kontrastmittellösung bei Untersuchungen des Bauches kann in Ausnahmefällen zu Übelkeit und leichten Durchfällen führen.
Wichtig:
Bei Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes sollte der Patient am Untersuchungstag nüchtern sein. Wegen der Strahlenbelastung sollten Schwangere nicht im CT untersucht werden. Für Untersuchungen, bei denen Kontrastmittel intravenös eingesetzt werden, ist es unbedingt notwendig, dass Sie uns Ihren Kreatininwert (bitte beim Hausarzt bestimmen lassen) vor Beginn der Untersuchung mitteilen, um eine Nierenschädigung auszuschließen.
Links zum Thema:
→ CT bei wikipedia




