Vorabinformation zu Ihrem Termin

vorabinfo

Allgemeine Informationen zu Untersuchungen

Bitte bringen Sie immer den Überweisungsschein des behandelnden Arztes mit! Jeder Patient erhält in der Anmeldung zunächst einen Aufklärungsbogen bzw. einen Fragebogen zu seinen aktuellen Beschwerden und den persönlichen Besonderheiten. Vor der Untersuchung fragen unsere Ärzte die wichtigsten Aspekte noch einmal genauer ab. Sollten von Ihrer Seite noch Fragen offen sein, wenden Sie sich bitte an die Assistentinnen oder den zuständigen Arzt.

Vor der eigentlichen Untersuchung kann es aus folgenden Gründen zu kurzen Wartezeiten kommen:
Geräteeinstellungen und Arbeitsanweisungen

Ihr Radiologe muss der MTRA (Medizinisch-Technische Radiologie-Assistentinnen und -Assistenten) die Untersuchungsstrategie angeben, damit das Gerät und Patient entsprechend vorbereitet oder Protokolle für typische Untersuchungsabläufe eingestellt werden. Dazu muss er auch die Strahlen- bzw. Magnetfeldstärke und -tiefe vorgeben, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Kontrastmittelgabe

In vielen Fällen können mit Kontrastmitteln deutlich bessere Bilddaten erhoben werden. Diese gibt Ihnen Ihr Radiologe als Flüssigkeit oder durch Injektion vor, zwischen oder während der Untersuchung. Sie werden dabei von Arzt und Team überwacht. Es ist zwar selten, aber es kann doch zu Gegenreaktionen oder Allergien kommen, die schnelle Hilfsmaßnahmen erfordern. Als Arzt kann Ihr Radiologe Ihnen auch ein Beruhigungsmittel geben. Während der Untersuchung ist Ihr Radiologe direkt, im Nebenraum oder über Videokamera anwesend und kann so jederzeit eingreifen oder um während der Untersuchung etwas zu verändern. Auch über eine Nach- bzw. Folgeuntersuchung kann so direkt entschieden werden.

Befundung

Neben den Aufnahmen aus der Untersuchung zieht der Radiologe zur Befundung oder Diagnosestellung Voraufnahmen und -befunde heran sowie die Ergebnisse seiner Anamnese. Er markiert und vermisst fragliche Bilddetails. Bei unklaren Befunden befragt er in der Gemeinschaftspraxis einen Kollegen gemäß dem Vier-Augen-Prinzip oder recherchiert in der Literatur, in eigenen Fallsammlungen oder in Referenzdatenbanken im Internet. Handelt es sich um einen Notfall, kann Ihr Radiologe auch direkt einen Krankentransport anordnen und die Krankenhausärzte detailliert vorinformieren.

Befundgespräch mit dem Zuweiser

Im Befundgespräch bzw. -bericht stellt Ihr Radiologe Ihrem zuweisenden Arzt die Aufnahmen und den Befund vor und erläutert ihn. In wichtigen Fällen gibt er den Befund auch direkt Ihrem behandelnden Arzt weiter. Sind Sie „oB“, also ohne Befund, können Sie erleichtert sein. Ein „positiver“ Befund bedeutet, dass Ihr Radiologe „etwas“ gefunden hat oder einen Verdacht erhärten kann. Das muss keine schlechte Nachricht sein. Ihr Radiologe setzt hochsensible Technologien ein, um möglichst frühzeitig Krankheiten erkennen zu können. Es kann sein, dass er dann eine Nach- oder Folgeuntersuchung empfiehlt. Ihr überweisender Arzt bespricht mit Ihnen den Befund, stellt die Diagnose und gibt Ihnen eine Therapieempfehlung.

Dokumentation und Archivierung

Zum Abschluss muss Ihr Radiologe den Befundbericht schreiben und zusammen mit den Bildern wiederauffindbar archivieren. Dazu gibt er Verdacht und Indikation an, beschreibt die Untersuchungsmethode samt wichtiger technischer Untersuchungsparameter und interpretiert die Bildergebnisse. Abschließend stellt er den Befund bzw. die Diagnose dar und gibt unter Umständen eine Empfehlung zur Weiteruntersuchung ab.